Zwischen Mittelmeerküste und Sahara

Algerien ist ein faszinierendes Land, das zu entdecken und besuchen sich lohnt. Man begegnet freundlichen, aufgeschlossenen Menschen und einem grossen kulturellen Erbe. Als grösstes Land Afrikas und zehntgrösstes der Erde beeindruckt Algerien schon durch seine Ausmasse. Gewaltig sind die Entfernungen. Die landschaftlichen und kulturellen Unterschiede zwischen Mittelmeerküste und Sahara versprechen dem Reisenden sehr viel Abwechslung.

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Viele Algerier sind zwei- oder dreisprachig. Neben der arabischen Sprache und ihrem Heimatdialekt bildet hauptsächlich die französische Sprache das Mittel internationaler Verständigung.

Das Land boomt - nicht zuletzt dadurch, dass es hier (wie auch auch in Marokko) keinen „Arabischen Frühling“ gab, der woanders zum Albtraum wurde. Algerien hat viel Erdöl, Behörden und Militär lange Erfahrungen mit Bürgerkrieg und Terroristen aus den 90er Jahren. Sie wissen, wo es sicher ist, und wo nicht und haben kein Interesse an der Entführung westlicher Staatsbürger.

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Vor der Einreise muss man ein Visum erwerben, das man nicht ohne ausführlichen Tourenbeschrieb einer einheimischen Reiseagentur erhält. Unterwegs im Land dann wird kontrolliert, wer sich wann und wo befindet. Das Land ist im Grunde ein Polizei- und Militärstaat, was der Sicherheit zugute kommt. Auf meiner Reise fühlte ich mich jederzeit sicher und „wohlbehütet“.

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Sahara: Djanet und Tadrart-Gebiet, 

Im November 2016 besuchte ich Algier und bereiste die südalgerische Sahara in der Region Djanet. Südöstlich dieses Oasendorfes befindet sich das riesige Tadrart-Gebiet, das für Saharakenner eines der schönsten Saharagebiete überhaupt ist. Vor allem Liebhaber von schönen Wüsten suchen diese Traumwüstenlandschaft auf: Sandünen je nach Tageszeit und Lichteinfall in verschiedensten Farbtönen, Höhen und Grössen, weite Felslandschaften, Gravuren und Felsmalereien, Fauna und Flora. Sieben Tage verbrachte ich wandernd dort – unvergesslich.

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